16. April, 20:00 Uhr,
„Da lag Musike drin“ - Ein Abend mit Rainer Süß

Als Opernsänger wie als Unterhaltungsmusiker genoss Reiner Süß in der DDR enorme Popularität. Wo immer er auftrat, begeisterte er die Zuschauer. An der Berliner Staatsoper sang er ab 1959 alle großen Partien des komischen Baßfaches sowie moderne Charakterrollen.
Als Ochs von Lerchenau (im Rosenkavalier von Richard Strauss), als Beckmesser (in Wagners Meistersingern von Nürnberg), als Puntila (von Paul Dessau), als Kollegien-Assessor Kowaljow in " Die Nase" von Schostakowitsch
oder als Dr. Bartolo (im Barbier von Sevilla von Rossini) schrieb er Operngeschichte und erregte bei Gastspielen auf allen großen Bühnen Europas Aufsehen.
Mit seiner Fernsehsendung „Da liegt Musike drin“, die der heiteren Musik zwischen populärer Oper, Operette, Musical, Volkslied und Schlager gewidmet war, erreichte er zwischen 1968 und 1985 ein Millionenpublikum. Nun ist die
Lebensgeschichte des großen Komödianten in seinen unterhaltsamen Erinnerungen nachzulesen. (Lehmstedt Verlag)

Pressestimmen:
»Reiner Süß - ein Bassist mit hundert Nuancen zwischen Sprechgesang und Arioso. Ein Darsteller von Geist und Gemüt. Ein schwindelfreier Akrobat-Tänzer auf Tischen und Stühlen: unvergeßlich.« (FAZ, 1966, zu »Puntila«)
»Es war der Abend des Reiner Süß. Eine komödiantische Kanone stärksten Kalibers, die aus allen Rohren feuert - und so herrlich trifft, daß das Publikum vom ersten Augenblick bezaubert ist.«
(Eckart Schwinger, Neue Zeit, 1970, zu »Zar und Zimmermann«).