17. und 18. April, 20:00 Uhr
ZU GAST BEI KALLENBACH - ProGohlis PRÄSENTIERTE
„Kreislerabend Nr. 2“
Heiko Walter und Frank Bernard
(Staatstheater Cottbus)

TAUBEN VERGIFTEN ...
Ein Georg-Kreisler-Abend mit Liedern und Chansons von Georg
Kreisler.







Programm
Der Staatsbeamte
Wenn ich lieben dürfte
Die Ehe
Barbara
Als der Zirkus in Flammen stand
Der Musikkritiker
Das Triangel
Sport ist gesund
Wenn die Mädchen nackt sind
Der guate alte Franz
Taubenvergiften I
Taubenvergiften II
Mütterlein
...
So, ab jetzt sind Sie, das werte Publikum, am Zuge.
Zeigen Sie:
a) keine Begeisterung
--> wir gehen
b) mäßige Begeisterung
--> wir spieln noch zwei Lieder, die weg müssen
c) spontane Beifallsbekundungen
--> wir kommen mit acht Liedern nochmals voll auf Touren
d) Euphorie
--> wir zeigen Obsessionen, Konkupiszenz,
Kupidität und sind (fast) nicht mehr zu stoppen

Heiko Walter
Der Bariton wuchs in Cottbus auf, wo er 1981 in den Extrachor des Staatstheaters Cottbus eintrat. Ab 1987 studierte er Gesang bei Uwe Schliack an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden und beendete
sein Studium 1993 mit dem Soloexamen. Noch im selben Jahr wurde
er Mitglied im Opernchor des Staatstheaters Cottbus. 2003 wurde
er Solist. Seitdem konnte man ihn unter anderem als Professor
Higgins („My Fair Lady“), Jim Boy („Die Blume von Hawaii“), Herodes
(„Jesus Christ Superstar“), Jack Worthing („Mein Freund
Bunbury“) und Alexander Obolski („Das Feuerwerk“) sehen und
hören. In der Spielzeit 2005/06 folgte sein vielbeachtetes Debüt
als Einzeldarsteller in der Sprechrolle des Requisiteurs Josef
Bieder in „Die Sternstunde des Josef Bieder“. Seit der Spielzeit
2006/07 ist der Bariton in der Theaterscheune Ströbitz als Conferéncier
in dem Erfolgsmusical „Cabaret“ zu erleben. Walters außerordentliche
Vielseitigkeit zeigt sich auch in seinen Moderationen, in
denen er das Publikum mit enormen imitatorischen Fähigkeiten
begeistert. Beim Theaterfest 2004 stellte er seinen persönlichen
Rekord auf, indem er nacheinander als Rudi Carell, Emil, Hans
Moser, Marcel Reich-Ranicki, Hurvinek und Spejbl, Helmut Kohl und
Pittiplatsch moderierte. Sein umfangreiches Konzertrepertoire
umfasst neben den großen Oratorien von Georg Friedrich Händel
und Johann Sebastian Bach auch Werke in Konzerten des Philharmonischen
Orchesters.


Frank Bernard
stammt aus Cottbus, wo er schon als Kind am Konservatorium Klavierunterricht erhielt.
Ab 1983 studierte er an der Hochschule für Musik “Hans Eisler” in Berlin Dirigieren, parallel dazu Komposition und Kontrapunkt bei Prof. Ruth Zechlin. Bereits während dieser Zeit war er am Staatstheater Cottbus als Solo-Repetitor engagiert.
1989 wurde Frank Bernard Chordirektor und Kapellmeister am Görlitzer Stadttheater.
1991 kehrte er als Solo-Repetitor mit Dirigierverpflichtung ans
Staatstheater Cottbus zurück.
2002 übernahm er am Staatstheater Cottbus zusätzlich die Position
des Studioleiters.
2004 erhielt er den Karl-Newman-Förderpreis der Max-Grünebaum-Stiftung.