Limonchiki

Wie kommen ein Georgier, ein richtiger und ein halber Engländer, ein Halbrusse, zwei Leipziger und eine Elfe aus Potsdam dazu, den russischen Mischkabär „Russian Roll“ tanzen zu lassen?
Mit der gemeinsamen musikalischen Sprache - einer Art ost-westslawischem Angelsächsisch gewürzt mit einer Brise Georgisch.

Statt was zu Essen gab es bei Pjotr Anatoljewitsch Wassilewski früher russische Lieder und Wodka am Tisch. Kein Wunder, der Papa ist aus Moskau.

Romy Brock, als Tochter erzgebirgischer Gesandter am Zarenhof, kam durch die Entführung revoltierender Kosakeneinheiten nach Voronesh, wo sie ein Jahr festgehalten wurde.

Chris Abbey, der im fernen England von ihrem Schicksal hörte, nahm das erstbeste Schiff, seine Gitarre und kam ihr zu Hilfe. Seit dieser Zeit singt Romy mit ihrer glockenhellen Stimme Lieder der russischen Weiten.

Uli Schwabes Karriere als Geigenbauer am letzten russischen Zarenhof der Romanows endete jäh, als ein paar aufgeregte Lümmel seine E-Geigen ausprobieren wollten und scheiterten, da es keinen Strom gab, und prompt unter dem Motto „Limonchiki = Geigenkraft + Elektrifizierung“ eine Revolution anzettelten.

Uli Doberenz, in seinem richtigen Leben ein Olivenbauer aus Griechenland, konvertierte kürzlich vom griechisch-orthodoxen Glauben zum „Russian Roll“.

Albert Brenner  erhielt nach der letzten Stones Tour sein Limonchiki-Mandat vom georgischen Parlament, welches seit 1991 für diese Dinge zuständig ist.

Seit Jahren lebt die verarmte polnische Landgräfin Wesolowska inkognito als Conny Plänitz und unterhält wichtige Verbindungen zum russisch-ukrainischen Untergrund in der Gründungsmetropole..

www.limonchiki.de


<<< zurück