20. März, 20:00 Uhr
ZU GAST BEI KALLENBACH - ProGohlis PRÄSENTIERT
Nimm Dich in acht vor blonden Frauen -
Hommage an Marlene“ mit Dorit Gäbler (Dresden)

Diesen Abend widmet die Schauspielerin Dorit Gäbler der Schauspielerin Marlene Dietrich - in Bewunderung der Legende, die Marlene Dietrich sich selbst schuf, im Verständnis mancher Capriole der Dietrich, die diszipliniert wie keine bei der Arbeit war, immer auf das Team bedacht, mit dem sie gerade arbeitete, souverän im Umgang mit Bewunderung und Macht.

Die Lieder, die die Dietrich bei Gastspielen in aller Welt sang, sind heute noch populär, obwohl sie nicht für sie geschrieben wurden, egal, ob es sich dabei um "Lili Marleen", "Paff, der Zauberdrachen", "Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind" oder "Sag mir, wo die Blumen sind" handelt.

Ihre Art, sich zu bewegen, wurde oft nachgeahmt; Dorit Gäbler kopiert sie nicht, sie erzählt aus dem Wissen von Zeitgenossen, mit denen sie sprach oder aus der Vielfalt der Veröffentlichungen von dieser großartigen Schauspielerin, dieser "Menschin", wie Billy Wilder sie bezeichnete.

Dass dabei manches Lied, wie bei der Dietrich, unter die Haut geht, ist Absicht.

Nimm dich in acht vor blonden Frauen - F. Hollaender / F. Hollaender
Nach meine Beene is ja ganz Berlin verrückt - W. Kollo / F.W. Hardt
Kinder, heut´Abend, da such ich mir was aus- F. Hollaender
Ich bin die fesche Lola - F. Hollaender
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt - F. Hollaender
Frag nicht, warum ich gehe - F. Hollaender
Medley aus Walter-Kollo-Melodien
Durch Berlin fließt immer noch die Spree- J. Gilbert / R. Gilbert
Wenn ein Mädel einen Herrn hat - W. Wolff
Das war in Sch- öneberg - Bernauer / Schanzer
Untern Linden Bernauer / Schanzer
Das Lied vom Angeln - Rideamus
Lieber Leierkastenmann - T: W. Kollo
Lili Marleen - N. Schultze / H. Leip
PAUSE
In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine - S. Grothe / W. Dehmel
Es gibt im Leben manchmal Momente - W. Bromme / Steinberg / Gilbert
I may never go home - J. Brooks / A. Roberts
Near you- Graig / Goell
Naughty Lola - F. Hollaender
Die Antwort mein Freund- B. Dylan / H. Brad
Medley
Wenn ich mir was wünschen dürfte- F. Hollaender / F. Hollaender
Wenn der Sommer wieder einzieht - J. Cavanaugh / F. Weldon / T: D. Robertson
Ich hab noch einen Koffer in Berlin - R. M. Siegel / A. von Pinelli
Paff, der Zauberdrachen - M+T: P. Yarro u. L. Lipton
Just a Gigolo - L. Casucci / J. Brammer
Sag mir, wo die Blumen sind - P. Seeger / Colpet
Ich weiß nicht zu wem ich gehöre - F. Hollaender
Marie, Marie - J. Becaud / Colpet
Solang noch untern Linden - W. Kollo / Haller / Wolff / Rideamus

Dorit Gäbler
Wenige Menschen können von sich behaupten , einen Traumberuf gefun den zu haben.
Dorit Gäbler hat ihn sich, gegen den Willen der Mutter, die mit den Schauspielflausen nicht viel im Sinn hatte, erobert. Sie verließ nach ihrem 18. Geburtstag ihre Heimatstadt Plauen im Vogtland und studierte in Berlin an der Schauspielschule "Ernst Busch" u.a. bei Friedo Solter und Prof. Glaser mit Fleiß und Lust ...
In Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) spielte sie als Anfängerin die Elisa in "My fair Lady" und seitdem kam die musikalische Seite dieses Berufes bei ihr zum Tragen. Am Staatstheater Dresden spielte sie fast 12 Jahre lang alles, was gut und möglichst verschieden war.
Die Geburt ihres Sohnes Peter und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und eine Karriere als Unterhaltungskünstlerin aufzubauen. Mehrere Siege bei nationalen Wettbewerben gaben ihr Recht.
Mittlerweile spielt sie am Berliner Theater am Kurfürstendamm und der Komödie in Dresden auch wieder Theater - nicht nur im Alleingang.

1963 -1966 Staatliche Schauspielschule Berlin "Ernst Busch"
1966 - 1968 Stadttheater Karl-Marx-Stadt
1968 - 1978 Staatstheater Dresden
ab 1978 freischaffende Film- und Fernseh- schauspielerin, Sängerin mit eigener Band
ab 1997 Gastspiele in der Komödie am Kurfürstendamm Berlin und der
Komödie Dresden

 

Vorschau

17. und 18. April, 20:00 Uhr „Kreislerabend Nr. 2“
Heiko Walter (Staatstheater Cottbus)
Frank Bernard (Staatstheater Cottbus)

29. Mai, 20:00 Uhr
„Die Augen des ewigen Bruders“
von Stefan Zweig
Barbara Hütten (Lesung)
Simone Weißenfels (Flügel)

12. Juni, 20:00 Uhr
„Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es“
Ein Erich-Kästner-Abend
mit:
Astrid Höschel und
Dieter Bellmann Stephan König (Flügel)