Geschichte des
“SCHILLERVEREIN LEIPZIG“ e.V.

Im Jahr 1841 wurde das Schillerhaus auf Initiative von Robert Blum, Leipziger Theatersekretär und einer der Wegbereiter der Deutschen Revolution von 1848/49, als Wirkungsstätte Schillers wiederentdeckt, worauf eine Gedenkstätte eingerichtet wurde.
Sie wurde am 11. November 1841 mit der feierlichen Enthüllung der neu errichteten Ehrenpforte mit der Gedenktafel
„Hier wohnte Schiller und schrieb das Lied an die Freude im Jahre 1785"
eingeweiht.

Am 24. Oktober 1842 wurde der Leipziger Schillerverein durch Robert Blum gegründet.
1848 wurde die Schillerstube der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Im Jahr 1856 war das Haus von Abbruch und Versteigerung bedroht, worauf der Schillerverein durch Spenden und das finanzielle Engagement eines Vorstandsmitgliedes das Gebäude für 2150 Taler erwarb.

Im Jahr 1864 erfolgte der Grundbucheintrag auf den Schillerverein. Laut Statuten ging das Haus bei Auflösung des Vereins in städtisches Eigentum über, wenn die Stadt sich verpflichtet, das Gebäude als Gedenkstätte zu nutzen. Im Jahr 1949 löste die Landesregierung Sachsen den Schillerverein auf und unterstellte das Schillerhaus dem Kulturbund. Eigentümer des Gebäudes war nun die Stadt Leipzig. 1961 wurde das Schillerhaus Außenstelle des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.



Das Schillerzitat

"Bestimme dich aus dir selbst."

SCHILLERVEREIN LEIPZIG

schillerverein-leipzig@web.de

ANSCHRIFT

Jörg Flemmig
Triftweg 27
04277 Leipzig